Das Leben ist schön

Fotoquelle: © Andreas-Morlok/www.pixelio.de

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Spaß muss sein! Sicherlich jeder kennt jetzt diese allgemeingültige Wahrheit und sie ist zweifellosrichtig.  Und da in der virtuellen Welt derzeit ein großer Teil unseres Daseins geschieht, ist auch hier alles, was mit der wichtigsten Nebensache der Welt zusammenhängt, auffindbar.  Plattformen, wie Matchmaking-24.com, auf denen sich User verabreden können, die zwar einen Partner haben, aber eben  auf der Suche nach einem sexuellen Erlebnis zwischendurch sind, entstehen vermehrt neben den etablierten Onlinepartnervermittlungen.  Dem anfragenden Klienten versprechen diese  Seitensprung-Agenturen, von denen hier die Rede ist, die Vermittlung eines entsprechenden Gegenstücks – diskret versteht sich!  Nichts mehr im Weg steht also dem geplanten Ehebruch damit…  Denn es sind die Vorteile offenbar:  Online steht ein weitaus vielfältigeres Angebot an Suchenden zur Verfügung. Im Gegensatz zu der Disco um die Ecke, fühlt man sich ganz einfach außerdem anonymer, da man ja eben unter einem Pseudonym unterwegs ist.  Seltsame Missverständnisse sind  ausgeschlossen, denn man kann ja davon ausgehen, auf Gleichgesinnte zu treffen, und eine gar zu unangenehme Abfuhr muss man damit auch nicht befürchten.  Männer müssen für ihre Mitgliedschaft monatliche Beiträge entrichten, welche allerdings bis zu 30 Euro betragen können, während für Frauen solche Vermittlungen zumeist kostenlos sind.  Vor Spaßvögeln und sogenannten “Trollen” schützen und die Seriosität der Seite unterstreichen soll die Hemmschwelle dieses Mitgliederbeitrags.  Anhand eines aufgestellten Profils, für das man Angaben zur Person und ggf. auch seine Vorstellungen und Fotos zeigt, macht man(n) sich danach auf die Suche nach einem (oder mehreren) Partner(n), die den eigenen Vorstellungen entgegenkommen.  Nur finden muss man alsoden/die Richtige(n)!  bestimmt; liegt da ein Problem:  Eine Sicherheit, dass man für das eigene Geld auch etwas bekommt, also einen Partner für den Seitensprung, gibt es auch bei vermeintlich seriösen Partnerbörsen nicht.  Obwohl man Zeit und auch Geld investiert hat, bleibt die Gefährdung, nicht den erwarteten Erfolg genießen zu können.   Der verbale Austausch sollte beginnen und es kann zur virtuellen Erotik übergehen, wenn man allerdings dann jemanden getroffen hat, der den eigenen Wünschen zu genügen scheint. Es steht dann die die Begegnung im wirklichen Leben an, wenn beide Nutzer einverstanden sind.  Bleibt zu erhoffen, dass sich beim ersten Treffen die Erwartungen dann nicht ganz arg getäuscht sehen!  Denn hierin liegt sicherlich der große Nachteil aller derartigen Internetbörsen:   Man muss darauf vertrauen, dass es das der Auserkorene in gleichem Maße aufrichtig  mit einem meint und die wohlgemeinten  “Beschönigungen” in der Selbstwahrnehmung nicht zu heftig mit der dem echten Leben auf Kriegsfuß stehen.   Denn es lässt sich über die Realität nicht mehr hinwegtäuschen, sofern es dann früher oder später bei einem echten Treffen ernst wird .  Bei der anderen allgemeingültigen Wahrheit sind wir damit schon  angekommen: Über Geschmack lässt sich streiten…

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